Nadelzucker

Kreatives Mamaleben zwischen Nähmaschine und Küche

Schweizer Nusstaler

Eigentlich dachte ich, ich würde es dieses Jahr nicht schaffen Weihnachtsplätzchen zu backen. Schließlich hält einen ein kleines Baby ganz schön auf Trab. Aber dann haben wir von unseren Nachbarn ein Tütchen mit Weihnachtsplätzchen bekommen. Ich traue es mich kaum zu Schreiben … diese Weihnachtsplätzen waren nach fünf Minuten Geschichte 😀 Die Plätzchen waren so lecker und wir hatten den ganzen Dezember noch keine gegessen.

Also stand danach für mich fest: Ich backe Weihnachtsplätzchen! Um mich nicht zu übernehmen, habe ich mich entschieden sehr einfache, schnelle Plätzchen zu backen. Daher habe ich Schweizer Nusstaler gemacht. Die Nusstaler werden nämlich vorbereitet und liegen dann über Nacht im Kühlschrank. So konnte ich in Etappen arbeiten und es besser mit unserem kleinen Schatz vereinbaren.

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Wie ich es überhaupt geschafft habe mit Baby zu backen? Nach einigen Wochen des gemeinsamen Lebens haben auch wir ein paar „Geheimwaffen“ entdeckt. Eine davon ist bei uns das Tragetuch. Wenn unser Sohn in dem Tragetuch ist, schläft er nach kurzer Zeit ein und ist glücklich und zufrieden. Allerdings hantiere ich nicht mit heißen Blechen, wenn er vor meinem Bauch hängt. Da bin ich nämlich im wahrsten Sinne des Wortes ein gebranntes Kind. Als ich im 9. Monat schwanger war, habe ich Baguette im Ofen gebacken. als ich das Blech aus dem Ofen genommen habe und auf die Anrichte gestellt habe, war plötzlich mein Bauch dicker als gedacht und ich habe mich verbrannt. Ja, das war ein Schreck, kann ich euch sagen. Erst sah es gar nicht so schlimm aus, aber daraus entwickelt hat sich eine etwa 20 cm lange Brandwunde über dem Bauchnabel. Da das ganze etwa drei Wochen vor der Geburt passiert ist und ich während der Geburt viele Schichtwechsel im Krankenhaus mitbekommen habe, musste ich unzählige Male erzählen, woher diese Brandwunde kommt. Mir ist es einfach viel zu gefährlich mir heißen Sachen zu arbeiten, wenn unser Schatz so nah dabei ist. Wenn ich die Plätzchen backe, dann muss er in der Wippe liegen und darf nicht nah bei mir sein.

Jetzt aber zu den Schweizer Nusstalern. Wie bereits geschrieben, werden die Schweizer Nusstaler an einem Tag vorbereitet und liegen dann über Nacht im Kühlschrank. Der Teig ist sehr schnell und einfach gemacht. Da der Teig zu Rollen geformt wird, die später nur in Scheiben geschnitten werden, geht auch die Herstellung der Plätzchen sehr schnell von der Hand. Die Nusstaler schmecken wunderbar locker und sandig.

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ZUTATEN FÜR: 80 Stück ZUBEREITUNGSZEIT: 30 Minuten
BACKZEIT: 15 Minuten SCHWIERIGKEIT: sehr einfach


 

Utensilien:

  • Rührschüssel
  • Küchenwaage
  • Mixer mit Knethaken
  • Messer
  • Backblech
  • Backpapier
  • Kuchenrost

Zutaten:

  • 125 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 3 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Butter
  • etwas Kakaopulver

Zubereitung

  1. Die gemahlenen Haselnüsse, das Mehl, Backpulver, die Speisestärke sowie den Puderzucker, Vanillezucker, das Salz und die Butter mithilfe eines Mixers mit Knethaken zu einem Teig kneten
  2. Den Teig zu Rollen mit etwa drei Zentimeter Durchmesser formen.
  3. Anschließend die Rollen in etwas Kakaopulver wälzen bis sie von Außen gleichmäßig braun sind.
  4. Dann die Teigrollen über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am nächsten Tag die Teigrollen mit einem Messer in etwa 1/2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
  6. Den Ofen auf 180° Grad vorheizen und die Taler 15 Minuten backen.
  7. Die Nusstaler auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.

Tipp: Wenn die Plätzchen  einige Tage in einer Dose durchziehen, schmecken sie noch besser.

 

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