Nadelzucker

Kreatives Mamaleben zwischen Nähmaschine und Küche

Im Test: Esbit Thermo-Foodbehälter

Gibt es etwas Schönes als montags in der Mittagspause die Reste des Essens vom Wochenende auszupacken? Ich kann mir schon vorstellen, dass es etwas Schönes gibt, aber in diesem Moment ist es einfach wunderschön. So nehme ich mir etwas Wochenende mit in den meist schweren Wochenanfang und freue mich richtig auf die Mittagspause. Ich nehme mir aber nicht nur montags mein Essen mit zur Arbeit, sondern ziemlich häufig. Denn das Speiseangebot rund um meinem Arbeitsplatz ist zwar gar nicht so klein (Cafeteria, zwei Kantinen, mehrere Imbisbuden) aber nicht unbedingt gut und gesund. Nur, wenn ich keine Zeit oder Lust hatte mir etwas vorzubereiten oder ich mich mit Kollegen verabredet habe, greife ich auf das Angebot zurück.

Allerdings ist es bei mir gar nicht so leicht, sein eigenes warmes Essen in der Mittagspause zu verspeisen. Denn, obwohl wir fast 600 Mitarbeiter in unseren Bürogebäude sind, gibt es im ganzen Gebäude keine einzige Mikrowelle zur freien Benutzung. Zur freien Benutzung bedeutet, dass es in unserer Cafeteria zwar eine Mikrowelle in der kleinen Küche gibt, aber man sollte sich nicht wagen zu fragen, ob man diese für fremde Speisen benutzen darf.

Also musste für mich eine Lösung her und ich habe mich für den Esbit Thermo-Foodbehälter mit einem Volumen von 0,75 Litern entschieden. Der Thermobehälter besteht aus doppelwandigen Edelstahl und hat einen Weithalsverschluss, in dem sich die Speisen problemlos einzufüllen lassen. Der Behälter hat zwei Deckel: einen der den Becher luftdicht verschließt und vor dem Öffnen sich durch einen Knopfdruck entlüften lässt und einen zweiten darüber, der sich auch als Schüssel verwenden lässt.

Behälter

Ich habe den Foodbehälter seit mehreren Monaten in Gebrauch und bin sehr zufrieden. Morgens mache ich mir das Essen zuhause in der Mikrowelle warm, fülle es in den Behälter und Mittags, nach etwa sechs bis sieben Stunden, ist das Essen immer noch warm. Der Grad der Wärme ist abhängig von der Speise. Ist es eine Suppe, die eine sehr hohe Dichte hat, ist sie noch sehr warm – fast heiß. Sind es Nudeln, zwischen denen viele Lufteinschlüsse sind, ist das Essen nicht mehr ganz so warm, aber immer noch genießbar. Ich sage dann immer zu meinen Kollegen, dass es wenigstens wärmer ist, als das Essen in der Kantine :-). Der Behälter sollte im besten Fall bis oben gefüllt sein, damit möglichst wenig Luft drin ist und das Essen länger warm bleibt.

Behälter II

Aufgrund des Deckels, der sich auf Knopfdruck entlüften lässt, ist der Behälter sehr dicht. Bei mir ist bisher noch nichts ausgelaufen. Den zweiten Deckel habe ich noch nicht als Schüssel verwendet. Es war mir bisher einfach zu kompliziert, dass Essen da hinein zu befördern. Mir macht es nichts aus, direkt aus dem Becher zu essen. Allerdings finde ich es eine sehr nette Idee, noch eine Schüssel zu integrieren.

Behälter III

Der Behälter ist sehr robust und lässt sich gut und einfach reinigen. In die Spülmaschine habe ich ihn bisher noch nicht getan, da nicht angegeben ist, ob er spülmaschinenfest ist. Und ich hänge zu sehr an ihm, so dass ich es nicht ausprobieren möchte. Der Esbit Thermo-Food-Behälter kostet etwa 22 Euro. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis vollkommen in Ordnung. Es gibt den Behälter auch noch in den Größen 0,5 Liter und 1 Liter. Ich finde 0,75 Liter für ein Mittagessen sehr passend. Es passt eine sehr gute Portion rein, so dass ab und zu auch noch etwas für Abends übrig bleibt.

Behälter IV

Ich empfehle den Behälter ohne Einschränkungen weiter. Allerdings würde ich, wenn ich die Möglichkeit hätte, eine Mikrowelle bevorzugen. Falls ihr aber in der gleichen Situation seid wie ich, keine Mikrowelle an der Arbeit habt, um das Essen zu erwärmen, aber gerne etwas Selbstgemachtes von Zuhause mitnehmen möchtet, dann solltet ihr euch diesen Behälter zulegen. Hin und wieder schauen die Kollegen ganz neidisch auf meinen Behälter und vor allem auf das Essen, das da drin ist 🙂

Ein paar kleine Schrammen hat mein Foodbehälter bereits. Ds bleibt nicht aus, da ich ihn sehr oft mit mir herumtrage. Allerdings schränkt dies die Funktion keineswegs ein.

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